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IDG Summit Stockholm am 11.10.23 im Projektraum Drahnsdorf

Aktualisiert: 1. Okt. 2023



Inner Development Goals (IDG) sind eine globale Bewegung geworden, die vor einigen Jahren in Schweden gestartet wurde. Der im Oktober in Stockholm stattfindende IDG Summit wird gleichzeitig an verschiedenen assoziierten Orten (sogenannten Hubs) ausgestrahlt.


Der zentrale Gedanke ist, dass eine nachhaltigere Welt (wie diese in den „ Sustainable Development Goals” der UN beschrieben sind) eine „innere” Entwicklung voraussetzt. Sie sollte in einer individuellen Motivation und Selbstverantwortung des Menschen gegründet sein und nicht von aussen verordnet werden, wenn sie wirklich nachhaltig sein will.


Unser Veranstaltung soll dazu dienen Interessierte über diese Themen miteinander zu vernetzen, aber auch in der für eine kritische Reflektion durchaus förderlichen räumlichen Distanz c; ...dabei helfen, sich selbst zu verorten: „Wo stehe ich im Transformationsprozess der Erde?” Wer sich mit einer eigenen Perspektive auf die Themen einbringen möchte, ist herzlich eingeladen, auch „Inspirationen“ (von Ideen über Methoden bis hin zu Bildern und Büchern) mitzubringen.


Anmeldung bis zum 7. Oktober unter: info@projektraum-drahnsdorf.de


Aufwandsentschädigung für Mittagessen, Getränke, Snacks, Raum und Organisation in Höhe von 35,00 Euro.

Zum Ablauf am 11. Oktober

09.30 Ankommen

10.00 Einführung

10.15-13.00 Open Space Teil 1 mit Ted Talks live vom IDG Summit

13.00-14.00 Mittagspause

14.00-17.00 Open Space Teil 2 mit Ted Talks live vom IDG Summit,

17.00 Abschluss und Sharing Runde


Adresse:

Projektraum Drahnsdorf, Dorfstr. 17,

15938 Drahnsdorf



Die Insel Ekskäret (Abb. unten) im Stockholmer Archipel ist der Ort an dem die Ekskäret-Stiftung ihren Ursprung hat. Die Aktivitäten auf dieser Insel haben das Ziel, einen Ort zu bieten, an dem man sich mit anderen, sich selbst und der Natur verbinden kann. Ekskäret erinnert uns in vielen Aspekten an das Esalen Institut in Californien.


Geschichte und Hintergrund zu den Inner Development Goals


Die Inner Development Goals wurden 2020 von der Ekskäret Foundation, The New Division und der 29k Foundation zusammen mit einer Gruppe von Forschern, Experten und Praktikern in den Bereichen Führungsentwicklung und Nachhaltigkeit gegründet.


Eine wichtige Rolle bei der Gründung spielte der Unternehmer der Ekskäret Foundation Thomas Björkmann. Dieser startete eine Initiative um Kompetenzen zu identifizieren, die für die Förderung einer nachhaltigen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung nötig sind.


In einer gestuften Untersuchungsmethodik, welche unter anderem auch die Befragung von über tausend Teilnehmenden weltweit einbezog, wurden 23 Skills in fünf Kategorien ausgemacht, die die Initiative heute als IDGs zusammenfasst. Ziel der IDGs ist es, zu verstehen und möglichst einfach und anwendbar zu vermitteln, wie innere Entwicklung und eine nachhaltigen Zukunft zusammenhängen.


Daraus entstand eine Sammlung frei zugänglicher Praktiken und Methoden, das IDG-Toolkit . Die Initiative stieß auf großes Interesse aus der ganzen Welt.


In diesem Jahr wird von der mittlerweile entstandenen Organisation der zweite IDG Summit in Stockholm organisiert, um dort die globale Gemeinschaft zusammenbringen und die geleistete Arbeit von Hubs, Netzwerken, Forschern und Unternehmen sichtbar zu machen.



Der Projektraum liegt in etwa 60 Kilometer südlich von Berlin. Er ist, wenn gerade keine Bahnarbeiten stattfinden ): direkt über Berlin erreichbar. Aktuelle Infos zur Verbindung findet ihr bei uns unter Kontakt.


Projektraum Drahnsdorf als Hub und Laboratorium für „schöpferisches Handeln”


Der Projektraum ist ein Landgut für Veranstaltungen und Laboratorium für ländliche Lebensformen und gesellschaftliche Innovation. Als Lab sind wir „glocal” mit vielen Initiativen und Bewegungen verbunden.


Mit einem der Gründer der IDG Bewegung, Thomas Björkman, haben wir gemeinsam, dass wir aus einer ähnlichen geistigen bzw. historischen Quelle schöpfen, den Zielen und Ideen des deutschen Idealismus:


Thomas Björkmann beschreibt in einem TED Vortag, dass für IDG Initiative bereits eine über einhundert Jahre andauernde Vorgeschichte in Schweden, Norwegen und Finland gibt, in welcher Bildung immer auch als eine individuelle Aneignung von Wissen im Sinne einer „ganzheitlichen Persönlichkeitsbildung” verstanden wurde.


Diese wurde der Allgemeinheit in Form vielfältiger Lernangebote zugänglich gemacht. Diesen Initiativen ging es darum, dass jeder seinen „inneren Kompass" findet, der ihn befähigt und motiviert, damit auch seinen je eigenen Teil für die soziale Gemeinschaft beizutragen.


Der positive Beitrag für die Gesellschaft beruht damit nicht nur auf rein rationalen Entscheidungsfindungen, sondern setzt immer auch eine entwickelte und selbstständige Individualität voraus, die eine „innere Bewusstseinsentwicklung" durchlaufen hat.


Den geistesgeschichtliche Hintergrund für diese schon hundertjährige Bewegung in Schweden, Norwegen und Finnland bildete dafür die nach der Französischen Revolution in Deutschland entstandene humanistische und idealistische Bewegung, welche die freiheitliche und schöpferische Selbstbestimmung als wesentliches Ziel des Menschen betrachtete (quasi die Revolution nach innen gewendet).


Neben Goethe und Schiller waren es die idealistisch gesinnten, frühromantischen Philosophen Hegel, Fichte, Schleiermacher und vor allem auch Friedrich Schelling mit seinem Werk und seiner Idee von der Bedeutung vom „schöpferischen Handeln, die dafür die geistigen Grundlagen geschaffen hatten.


Freiheit ist kein Bezugsrecht, sondern setzt die schöpferische Selbstbestimmung und Selbstverantwortung des Einzelnen voraus, mithin auch die Fähigkeit, sich eine eigene kreative Vorstellung von seinem Leben zu machen.


Die Frage „Wo stehe ich im Transformationsprozess der Erde?" ist also nach unsererm Verständnis auch eine Frage, die unsere Fantasie oder besser noch „Einbildungskräfte” fordert und damit schöpferischen Handlungsmöglichkeiten freisetzen kann.


Die Verantstalter:


Cyrus Khazaeli, Andrea Weigt, Ingrid Reimold

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